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„You are very good!“

26.02.2014 14:08

Waghalsige Darbietungen von den Seiltänzerinnen gab es in der Projektgruppe „At the circus“. Hier wurden die Schüler zum „lion tamer“ und „ringmaster“. (Foto: Postl)
Waghalsige Darbietungen von den Seiltänzerinnen gab es in der Projektgruppe „At the circus“. Hier wurden die Schüler zum „lion tamer“ und „ringmaster“. (Foto: Postl)

Aus dem Hauptgebäude der Karl-Treutel-Schule stürmt eine Gruppe Schüler, gespickt mit Pflastern und Verbandsmaterial. Sie alle scheinen verletzt und sind dennoch gut gelaunt. Kein Wunder, immerhin kamen die Jungs und Mädchen gerade aus dem Projektraum „At the doctor’s“ und wurden natürlich nur spielerisch verarztet.

Neben dem englischen Wartezimmer gab es beim Projekttag „Britain in Kelsterbach“ wieder verschiedene Projektgruppen, in die die Schüler der 3. und 4. Klassen reinschnuppern konnten. Einmal im Jahr veranstaltet die Grundschule den Projekttag, an dem die Schüler spielerisch die englische Sprache lernen. Zur Auswahl standen 14 verschiedene Projekte, jeder Schüler durfte drei davon auswählen.

Beliebt bei den Schülern war der Tea-Room von Jenny Land. Dort wurde der berühmte „Five o’lock Tea“, also der Fünfuhrtee mit englischem Gebäck serviert. Leckere Brote – nach englischer Tradition mit Gurken, Tomaten, Käse, Wurst und Ketchup belegt – gab es im Projekt „Sandwich-Production“ unter der Leitung von Sabine Hörauf.

Anhand von Büchern, Bildern und Gebrauchsgegenständen lernten die Schüler Australien näher kennen, außerdem beschäftigte sich die Gruppe „Games“ mit typisch englischen Spielen. Getränke auf Englisch wurden „At the bar“ bestellt und im „Fruit-Shop“ lernten die Schüler neue Vokabeln.

Sportlich ging es in der Aula zu. Dort zeigte Verena Dietz den Schülern die ersten Schritte von Square Dance, dann eine kurze Performance aus der berühmten Show Riverdance. „You are very good“, lobte Dietz die Fortschritte der Schüler.
Brechend voll war das „Wartezimmer“, in dem Doris Wollnik-Hack und Margot Maibach die „verletzten“ Schüler verarzteten. Bei Doris Wollnik-Hack mussten die Klienten erst einen Augentest bestehen, dann gab es eine „injection“.
Lustig ging es bei Gunna Hillgärtner „At the circus“ zu. Hier durften sich die Schüler selbst als Artisten verkleiden und sogar als „lion tamer“ (Löwenbändiger) mitwirken. Der „ringmaster“ (Zirkusdirektor) kündigte dann auf Englisch die verschiedenen Attraktionen an.

Zum großen Finale trafen sich alle Schüler in der Turnhalle, wo sie zusammen das Lied „Hello, head and shoulders“ sangen und anschließend noch eine spannende Runde Bingo spielten.

Erschienen am 26.02.2014 im Freitags-Anzeiger
Autor: Postl

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