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Kinder reisen in die Steinzeit

03.07.2014 14:05

In der Karl-Treutel-Schule dreht sich derzeit alles um die Steinzeit. Die Kinder studieren in der Projektwoche ein Musical ein. Nächste Woche wird es aufgeführt.

Die Schüler stellen nicht nur die Kostüme für das geplante Musical her, auch Steinzeitäxte werden gebastelt.
Die Schüler stellen nicht nur die Kostüme für das geplante Musical her, auch Steinzeitäxte werden gebastelt.

20 Jahre war die Aufführung eines Musicals geplant, und nun wird die Idee verwirklicht. In der derzeitigen Projektwoche beschäftigen sich 310 Mädchen und Jungen der Karl-Treutel-Schule mit dem Thema „Steinzeit“. In verschiedenen Gruppen studieren die Kinder Lieder und Tänze ein, erfinden Worte, malen Bühnenbilder und basteln Kostüme.

Das Musical „Ein Fest für König Gugubo“ wird am Donnerstag, 10. Juli, um 16.30 Uhr im Fritz-Treutel-Haus aufgeführt. Der Eintritt ist kostenlos. Weil nur etwa 600 Sitzplätze verfügbar sind, kann jeder Schüler maximal zwei Begleiter mitnehmen.

König hat Geburtstag
Unterstützt werden die Grundschüler von Dozenten der Musikschule. Die einstündige Aufführung startet mit einer Höhlennacht, bevor die Hauptfigur Gugubo erscheint. Er hat Geburtstag. Der Riese Matze lädt alle Steinzeitbewohner zu dem Fest ein. Jedoch sorgen „Die Fürsten zu Kaltengrauen“ für Streit. Der wird schließlich beigelegt, so dass der König seinen Geburtstag doch noch in Frieden begehen kann.

In der Projektwoche arbeiten die Schüler klassenübergreifend und altersgemischt. Dabei gibt es verschiedene Schwerpunkte. Mal liegt er auf der Erkundung des Sternenhimmels oder beim Thema „Kunst“, mal bei Steinzeittieren, Feuermachern und Steineklopfern, aber auch bei Meisterköchen, die als Festmahl für den König und seine Gäste „Schlabbersalat“ anrichten – eine gelungene Mischung aus Lied und Rap.

Einige Kinder fertigen Höhlenmalereien für das Bühnenbild an, andere steinzeitliche Klamotten. Es gibt bewegungs-, aber auch sachorientierte sowie Deutsch-Schwerpunkte. Alle Gruppen arbeiten in verschiedenen Unterprojekten für die Aufführung des Musicals.

Lampenfieber steigt
Die Karl-Treutel-Schüler hatten vor 20 Jahren schon einmal ein Musical aufgeführt. Doch wegen des hohen Anspruchs dauerte es, bis eine vergleichbare Arbeit nun während der Projektwoche noch einmal angegangen wurde. Die Kinder werden von etwa 25 Lehrern angeleitet und fiebern bereits der Aufführung entgegen.

Weil die meisten Kinder schon einmal auf einer Bühne gesungen, getanzt oder musiziert haben, ist der Auftritt vor einem großen Publikum keine neue Erfahrung für sie. Dennoch hat sich in den Klassen der Karl-Treutel-Schule bereits das Lampenfieber breitgemacht.

Erschienen am 03.07.2014 in der FNP
Autor: Carmen Erlenbach

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