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Größe allein ist nicht alles

14.01.2016 17:05

Basketball AG an der Karl-Treutel-Schule

Kelsterbach.Dribblings, Pässe und Korbleger – das sind Vokabeln, die einmal wöchentlich beim Training der Basketball AG der Kelsterbacher Karl-Treutel-Schule fallen. Dann kommt Trainer Denis Schaum mit dem Nachwuchsprogramm „Basketball macht Schule“ der Fraport Skyliners in die Untermainstadt. Dort befindet sich eine von rund 140 Basketball-Schul-AGs im Rhein-Main-Gebiet. Die Mainova ist offizieller Förderer dieser Schulsportinitiative.

Nun besuchte Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) zusammen mit dem Mainova-Vorstandsvorsitzenden Constantin Alsheimer das Training der Nachwuchssportler in der Mehrzweckhalle Süd. Als besondere „sportliche Gäste“ waren der Skyliners-Profi Johannes Voigtmann und Ex-Kapitän Marius Nolte mit dabei. Sie wollten das Training von Denis Schaum unterstützen und dem jungen Kelsterbacher Basketball-Nachwuchs ein paar besondere Tricks zeigen.

Fitness und Kampfgeist

„Oh, ist der aber groß“, staunte Dilay, als sich der 2,11 Meter große Johannes Voigtmann im gebückten Gang durch die Eingangstür zwängte. Auch Bürgermeister Manfred Ockel war erstaunt, was neun Zentimeter gegenüber seinem 2,02 Meter großen Sohn doch ausmachen.

Ein noch recht kleiner Nachwuchsbasketballer sagte etwas neidisch: „Der braucht ja nur die Hand auszustrecken und schon fällt der Ball in den Korb.“ Doch Größe allein ist nicht alles, es kommt auf die körperliche Fitness und Kampfgeist an, so der Trainer Denis Schaum, der in Langen wohnt und dort bei den „Giraffen“ das Basketballspiel gelernt hat.

In seiner Begrüßung hob Constantin Alsheimer hervor, dass die Mainova sich nicht nur als Partner in der Energieversorgung in der Region verstehe, sondern sich auch für die Menschen allgemein engagiere. „Uns liegt auch die Förderung des sportlichen Nachwuchses am Herzen, und mit den Fraport Skyliners haben wir hier einen starken Partner an unserer Seite“, so Alsheimer. Besonders dankte er dem Nationalspieler Johannes Voigtmann für den Besuch, der dieser Trainingseinheit noch einmal einen besonderen Glanz verleihe. „Johannes ist ein Vorbild, dem die Kinder und Jugendlichen gerne nacheifern – wir wollen solche Kontakte wie hier ermöglichen“, betonte Constantin Alsheimer.

Besonderes Engagement

Manfred Ockel sagte: „Als Schulträger und Familienstadt sind wir besonders erfreut über Förderungen in dieser Form, die unserem Nachwuchs zugute kommen. Bewegung, Sport und Gesundheit stehen bei uns und unseren zahlreichen Vereinen ganz oben auf der Prioritätenliste.“ Nicht zuletzt deshalb schreibe die Stadt Kelsterbach derzeit einen Sportentwicklungsplan fort. Auch der Bürgermeister dankte den Skyliners, insbesondere Johannes Voigtmann und Marius Nolte, für ihr besonderes Engagement außerhalb von Training und wichtigen Spielen. „Professionelle Aktionen wie diese ergänzen unser Ansinnen in idealer Weise, und deshalb danken wir sowohl den Skyliners als auch der Mainova für diese wunderbare Offerte“, betonte Manfred Ockel.

„Können wir jetzt anfangen?“, war plötzlich aus den Reihen der jungen Basketballer zu hören – und dies war dann auch das Zeichen für Denis Schaum, den akademischen Teil zu beenden und mit dem Training zu beginnen. Mit einem gemeinsamen Sprint-Dribbling ging es los. „Jetzt spielen wir zuerst einen Direkt-Pass, dann einen Boden-Pass“, gab der Trainer seine Anweisung.

Nationalspieler Johannes Voigtmann zeigte dann noch seine berühmten Dunkings – Würfe, bei denen der Ball in den Korb „gestopft“ wird. Danach stand er für Autogramme, auf alles, was beschreibbar war, zur Verfügung. „Das war für alle sicherlich ein ganz besonderer Trainingsnachmittag“, freute sich auch Schulleiterin Isabella Brauns.

Erschienen am 14.01.2016 in der Frankfurter Neuen Presse
Autor und Foto: Leo Postl

http://www.fnp.de/lokales/kreise_of_gross-gerau/Groesse-allein-ist-nicht-alles;art688,1798321

 

 

 

 

 

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