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Buntes Fest mit Knörfen und Gugus

16.07.2014 14:01

Karl-Treutel-Schüler bringen witziges Steinzeit-Musical auf die Bühne

Für ein wärmendes Lagerfeuer sorgten die Knörfe. (Foto: Scherer)
Für ein wärmendes Lagerfeuer sorgten die Knörfe. (Foto: Scherer)

Ein gemütlicher Riese namens Matze, singende Meisterköche, wilde Stämme und ein schusseliger König – das Fritz-Treutel-Haus war fest in der Hand von singenden Steinzeitmenschen. Die Schüler der Karl-Treutel-Schule hatten während ihrer Projektwoche das Musical „Ein Fest für König Gugubo“ einstudiert. Nun wurde das Stück im Bürgersaal aufgeführt.

Die logistische Meisterleistung der Lehrer bestand nicht nur darin, alle 320 Schüler in dem Musical unterzubringen. Auch die Eltern und Großeltern, die sich das Stück anschauen wollten, mussten im Bürgersaal untergebracht werden. Schnell waren alle Plätze belegt, viele mussten stehen; und auch die kleinen Schauspieler warteten im Saal auf ihren Auftritt.
Die Leistung auf der Bühne war mehr als gelungen. Nach nur einer Woche Probezeit saßen die Lieder und auch die auswendig gelernten Passagen wurden von den Grundschülern fehlerfrei aufgesagt.

Laut Schulleiterin Isabella Brauns hatte man als zertifizierte Grundschule mit musikalischem Schwerpunkt schon lange ein Musical aufführen wollen. „Aber das Stück musste auch passen“, so Brauns. Man habe nach einem Musical gesucht, das man so unterteilen konnte, dass alle Klassen unabhängig voneinander proben konnten.

Gelegen kam da das Steinzeit-Musical „Ein Fest für König Gugubo“ von dem Vokal-Ensemble Füenf. Erzählt wird die Geschichte von König Gugubo, dem „allerschusseligsten Schussel der Steinzeit“. Da er über jeden Kieselstein stolpert, setzten ihn seine Untertanen auf den Thron, da er dort nichts Schlimmes anrichten konnte. Sein fröhliches Volk, die Gugus, will daraufhin den König an seinem Geburtstag mit einem Fest überraschen. Viele andere urige Gruppen haben sich zur Feier angesagt.

Mit viel Einsatz hatten die Kinder im Laufe der Projektwoche das gelungene Bühnenbild und die Kostüme gestaltet. Musikalisch wurden die Mädchen und Jungen von der Lehrerband und der Saxophon- und Klarinettenklasse der Musikschule Kelsterbach unterstützt. Die Gesamtleitung des knapp einstündigen Stücks lag in den Händen von Musiklehrerin Hilde Kuczka.

Um die Bühnentechnik kümmerten sich die Schüler der Technik-AG der Integrierten Ganztagsschule (IGS). Außerdem zeichnete der Film- und Videoclub das Musical auf. Das sei vor allem für die Darsteller selbst toll, erklärte Brauns.
Lampenfieber sah man den kleinen Darstellern auf der Bühne nicht an. Selbstsicher gingen die Jungen und Mädchen in ihren jeweiligen Rollen auf, sei es als tanzende Gugus, fantasievolle Worte-Erfinder oder als singende Köche, die einen Schlabbersalat zubereiteten.

Mit einem warmen Lagerfeuer sorgten die Knörfe für wohlige Stimmung in dem kleinen Tal nahe dem Mammutbaumwald. Selbst das beleidigte Streichelungetüm Behomot feierte schließlich mit.

Vom Publikum gab es für die Darsteller dann auch den verdienten Applaus. Zum Abschluss hatte die Karl-Treutel-Schule noch zu einem Sommerfest rund um das Fritz-Treutel-Haus eingeladen.

Erschienen am 16.07.2014 im Freitags-Anzeiger
Autor: nad

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