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Bedarf an Betreuung steigt extrem

03.09.2014 13:58

Mit dem neuen Schuljahr finden Kinder auch an der Karl-Treutel-Schule einen Platz

Begrüssung: Sascha Meder (links vorne) heißt die Kinder, die ab sofort die Schulkindbetreuung an der Karl-Treutel-Schule besuchen, willkommen. Insgesamt werden 90 Kinder in den Containern betreut. (Foto: Scherer)
Begrüssung: Sascha Meder (links vorne) heißt die Kinder, die ab sofort die Schulkindbetreuung an der Karl-Treutel-Schule besuchen, willkommen. Insgesamt werden 90 Kinder in den Containern betreut. (Foto: Scherer)

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres Anfang nächster Woche startet auch die Schulkindbetreuung an der Karl-Treutel-Schule (KTS). In modernen Containern werden nun zentral die Kinder betreut, die die Grundschule besuchen. Vorher waren alle Kinder, die eine Betreuung nach dem Unterricht benötigt hatten, auf die verschiedenen Kindertagesstätten der Stadt verteilt worden. Diese Hortplätze fallen dort nun weg und so ist in den Kitas mehr Platz für die Vorschulbetreuung.

Am Montagmorgen begrüßte der Leiter der Schulkindbetreuung, Sascha Meder, die ersten 30 Mädchen und Jungen, die ab sofort die Einrichtung direkt nach der Schule besuchen. Unter den Kindern waren auch rund 20 Abc-Schützen, die am kommenden Dienstag (9.) eingeschult werden. „Die können sich in dieser Woche in der Betreuung eingewöhnen und dann ganz ruhig in die Schule starten“, so Meder.

Ab Montag beginnt dann der Vollbetrieb in den auf dem Schulgelände platzierten Containern. Dann werden hier, aufgeteilt in vier Gruppen, knapp 90 Kinder betreut. Um das Wohl der Mädchen und Jungen kümmern sich acht Erzieher, hinzu kommen zwei Mitarbeiter der Mensa. Allerdings dienen die Gruppen – pro Gruppe sind 20 Kinder zusammengefasst – mehr als Anlaufpunkt bei bestimmten Aktivitäten oder Ausflügen. „Ansonsten können sich die Kinder hier frei bewegen“, betonte Meder.

Nachdem bisher die Schulkindbetreuung von der Stadt organisiert worden war, ist nun der Caritasverband Offenbach Träger des Angebots. Man arbeite seitens der Stadt schon seit vielen Jahren mit der Caritas zusammen und habe gute Erfahrungen gemacht, erklärte Sascha Meder.

Auswählen konnten die Eltern aus vier Betreuungsmodulen: Von 7.15 bis 13 Uhr jeweils mit oder ohne Mittagessen sowie von 7.15 bis 15 und 17 Uhr jeweils mit Mittagessen. Laut Meder wurden vor allem die Angebote bis 15 und 17 Uhr am häufigsten gebucht.

Der Standort an der KTS ist für die Schulkindbetreuung von großem Vorteil. So müssen die Kinder nach dem Unterricht nicht mehr zu den Hortplätzen im Stadtgebiet laufen. Außerdem können die Räumlichkeiten der Schule mit genutzt werden, darunter die Werkräume. Abgestimmt wird auch der Schulunterricht mit der Betreuung, so dass hier vormittags die Lernzeiten stattfinden. Am Nachmittag steht die Freizeitbeschäftigung im Vordergrund, bei Bedarf wird auch nochmal gelernt.

Die Resonanz der Eltern sei bisher durchweg positiv, so Meder. „Auch die Kinder fühlen sich in den Containern sehr wohl.“ Viele der Mädchen und Jungen, die zuvor in den alten Räumen betreut wurden, seien von den hellen Containerräumen total begeistert.

Bis zum morgigen Freitag (5.) läuft noch die Ferienbetreuung an der KTS. In Absprache mit der städtischen Jugendförderung, die mit ihren Ferienspielen die ersten drei Wochen abdeckt, hatte die Schulkindbetreuung die letzten drei Ferienwochen eine Betreuung eingerichtet. Dort wurde gemeinsam mit Pappmaché gebastelt, Papier geschröpft und gespielt.

Laut Meder arbeite man seit Jahren sehr gut und eng mit der Jugendförderung zusammen. Somit war über die ganzen sechs Wochen der Sommerferien eine Betreuung für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren gewährleistet. In einigen wenigen Fällen gebe es auch Familien, die das Angebot für die gesamten sechs Wochen in Anspruch genommen hätten, so Meder.
„Der Bedarf an Betreuungsplätzen steigt extrem und es ist anzunehmen, dass die Plätze bald alle belegt sind“, erklärte Meder. Insgesamt 120 Kinder kann die Schulkindbetreuung aufnehmen. Steigt die Nachfrage, ist eine Erweiterung der Containeranlage möglich.

Erschienen am 03.09.2014 im Freitags-Anzeiger
Auto: nad

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